Niederlage, Unentschieden und Sieg für 3. Herrenmannschaft

Nach dem Auftakterfolg in Niederorschel standen nun drei Heimspiele auf dem Programm.
Im Erfurter Stadtduell gegen Lok entwickelte sich von Anfang an ein ganz knappes Match auf Augenhöhe, bei dem die Führung ständig wechselte. Bis zum Stand von 5:5 konnte sich keine Mannschaft absetzen. Danach folgten jedoch drei Fünfsatzspiele, die die Sponetianer jedoch alle verloren. So musste man eine am Ende zum Teil auch unglückliche 5:8-Niederlage hinnehmen. Am letztlich verdienten Sieg des Lok-Vierers gab es aber nichts zu rütteln. Die mannschaftliche Geschlossenheit war am Ende entscheidend.
Beim zweiten Heimspiel hatte man mit dem TSV 1891 Breitenworbis einen dicken Brocken vor der Brust. Die Eichsfelder kamen verlustpunktfrei nach Erfurt und gehören ohne Zweifel zum engen Kreis der Titelanwärter und Aufstiegskandidaten. Begünstigt wurde Sponeta durch das Fehlen der Breitenworbiser Nr. 3 (P. Madeheim). Das Spiel selbst war klar strukturiert. Die beiden Spitzenspieler der Nordthüringer (D. Cramer , M. Winter) waren an diesem Tag nicht zu schlagen und erspielten zusammen bereits 7 Punkte. Knapp wurde es für D. Cramer nur gegen den gut aufgelegten Veit Kerber sowie im ganz engen Match zwischen M. Winter und Michael Lange. Beide Spiele gingen jedoch verloren. Da aber umgekehrt Sponeta alle anderen Spiele erfolgreich gestalten konnte, gab es am Ende ein Unentschieden. Damit konnten die Hauptstädter sehr gut leben, gegen eine in Bestbesetzung spielende Breitenworbiser Mannschaft wäre dies ungleich schwerer geworden.
Um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten, wollte man das dritte Heimspiel gegen die Oberliga-Reserve des SSV Schlotheim unbedingt gewinnen. Dies gelang am Ende mit 8:3 scheinbar deutlich. Allerdings täuscht das klare Ergebnis etwas tatsächliche Geschehen hinweg. Entscheiden war diesmal die Stärke in den Fünfsatzspielen, denn alle vier Spiele über die Maximallänge konnten diesmal gewonnen werden.
Der Aufsteiger kann mit der Ausbeute von 5:3 Punkten durchaus zufrieden sein. Im Moment ist der Klassenerhalt erklärtes Ziel und wird dies auch bleiben.