Totaleinbruch nach 7:2-Führung

Am späten Sonntagmorgen fand das Spiel gegen den SC Windischleuba statt. Dies wurde ein Spiel, das sicher noch längere Zeit nicht vergessen werden wird.

T. Kaufmann/M. Lange konnten ihr Doppel nach verschenktem 1. Satz (10:6-Führung) gegen Wittig/Jahn noch mit 3:1 gewinnen. Große/Gierga lagen dann wieder schnell 0:2 zurück und kämpften aber vorbildlich und erreichten den Satzausgleich. Beim Stand von 8:8 hatte dann das Gästedoppel etwas Glück und so ging das Spiel aus Erfurter Sicht mit 2:3 verloren. Eine völlig indisponierte Leistung lieferten dann Cramer/Vogt ab, vor allem bei A. Cramer lief nichts zusammen (1:3). So stand es nach den Doppel 1:2.

Danach erwischte die Mannschaft aber einen Lauf und konnte durch starke Leistungen von T. Kaufmann, G. Große, A. Cramer und M. Lange auf 6:2 davonziehen. N. Vogt sah dann beim 8:3 im vierten Satz und einer 2:1-Satzführung gegen Jahn schon wie der sichere Sieger aus. Auch eine 10:6-Führung und insgesamt 8 Matchbälle konnte er jedoch nicht nutzen und so ging es in den Entscheidungssatz. Dort führte der Erfurter nach guten Schlägen scheinbar uneinholbar mit 9:3. Völlig unerklärlich brach er dann aber wieder komplett sein Spiel ab, auch eine 10:7-Führung reichte nicht. Am Ende unterleg er unnötig 2:3. Mit einem weiteren bärenstarken Auftritt gegen Paul sorgte dann Timo Kaufmann für die sichere 7:2-Halbzeitführung. Was dann jedoch passierte, wird wohl niemand der Beteiligten so richtig begreifen können. Dass G. Große gegen Wittig 0:3 verlor, wurde fast erwartet. Das Spiel des Ostthüringers lagen Gustav noch nie. A. Cramer konnte gegen Fehse eine 7:3- und 10:8-Führung im fünften Satz nicht nutzen. M. Lange führte 1:0 gegen Voitzsch, gab den zweiten Satz nach einer 8:2-Führung noch ab und gewann den dritten Satz. Danach hatte sich Voitzsch aber gut eingestellt und ließ dem Mannschaftsführer der Verbandsligatruppe keine Chance mehr (2:3). S. Gierga (der eh schon verletzungsgehandicapt spielte) verlor gegen Jahn 0:3. N. Vogt beendete dann einen für ihn rabenschwarzen Tag mit einer 1:3-Niederlage gegen Schmid. Die Gäste hatten aus einem 2:7 eine 8:7-Führung gemacht. Im Entscheidungsdoppel waren die ersten vier Sätze umkämpft, im fünftem Satz war M. Lange dann völlig von der Rolle.

Am Ende gab es so eine völlig überflüssige und unnötige 7:9-Niederlage gegen eine Windischleubaer Mannschaft, die sich nicht aufgab und am Ende (ein wenig glücklich) zwei Punkte mit nach Ostthüringen nahm. Bester Akteur des Wochenendes auf Sponetas Seite war Timo Kaufmann, der ungeschlagen blieb und Herzstück der Mannschaft ist.

Nun gibt es für die Mannschaft eine fünfwöchige Punktspielpause. Diese kommt vielleicht sogar jetzt zum richtigen Zeitpunkt. So bleibt nun Zeit, das letzte Spiel zu verdrängen und sich auf die kommenden Aufgaben zu konzentrieren.

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